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Klinisch-pharmakologische Befundung von Wirkstoffkonzentrationen

 

Es ist nicht die Dosis eines Wirkstoffes, die die Wirkung eines Pharmakons ausmacht, sondern die Konzentration, die sich aus der verordneten Dosis im Körper des Patienten bildet. Die individuellen Unterschiede zwischen den Patienten können dabei um den Faktor 20 auseinander liegen. Dies liegt an den Unterschieden der individuellen Pharmakokinetik der Patienten, die sich schon äußerlich an Alter (Kind, Erwachsener, alter Mensch), Körperumfang (dick, dünn) oder Lebensgewohnheiten (Raucher, Nichtraucher) zeigen [Literatur im Attachment].
Die Wirkstoffkonzentration enthält sehr viel mehr Informationen als heute üblicherweise durch ihre Beurteilung an einem "therapeutischen Referenzbereich" durch den behandelnden Arzt genutzt wird.

Unter Berücksichtigung der dem Patienten verordneten Dosis können individuelle Faktoren des Patienten wie
       seine Compliance,

       Veränderungen des Arzneimittelstoffwechsels, die
       - auf pharmakokinetischen Arzneimittelinteraktionen
       - auf Interaktionen mit Genußmitteln
       - auf Interaktionen mit Nahrungsmitteln sowie
       - auf genetischen Besonderheiten (langsamer bzw. schneller Metabolisierer) beruhen, aber auch
       methodische Probleme wie Signalüberlagerungen bei der quantitativen Analyse
erkannt werden.

Der behandelnde Arzt kann mit diesen Informationen die Verordnung der Medikamente auf die individuellen Bedürfnisse seines Patienten ausrichten und so individualisieren.

Die AGATE Akademie bietet eine Internet-basierte Schulung zur Erfassung der in einer Wirkstoffkonzentration enthaltenen Informationen an (klinisch-pharmakologischer Befund zu einer Wirkstoffkonzentrationen). Nach Anmeldung erhält der Nutzer seinen persönlichen Zugangscode. Im Rahmen einer etwa einstündigen Telefonkonferenz wird er in die Grundzüge der Erstellung der klinisch-pharmakologischen Befunde von Wirkstoffkonzentrationen eingewiesen. Anschließend erstellt er selbständig über das Internet klinisch-pharmakologische Befunde von Wirkstoffkonzentrationen. Diese werden von klinisch-pharmakologischem und klinisch-pharmazeutischem Fachpersonal redigiert und der Teilnehmer erhält via E-Mail eine Nachricht, was an seinem Befund geändert wurde und warum. Ebenso stehen ihm die entsprechenden Kommentare zu den klinisch-pharmakologischen Befunden der anderen Kursteilnehmer zur Verfügung. Der Teilnehmer bildet sich so über die Verordnungsgewohnheiten von Medikamenten zur Therapie  unterschiedlicher Erkrankungen unter den Bedingungen der täglichen Routine, die verschiedenen Einflußfaktoren auf Nutzen und Risiko der individuellen Arzneimitteltherapie und die klinische Relevanz pharmakokinetischer Interaktionen fort.

Die AGATE Akademie stellt die folgenden Teilnehmergebühren in Rechnung: 

AGATE Mitglieder 

Nichtmitglieder

Registrierung

10,00 €

20,00 €

einmalig    

Einarbeitung via Telefon

40,00 €

50,00 €

einmalig

Supervision inkl. Rückmeldung per E-Mail

20,00 €

30,00 €

pro Befund

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